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13.-16. Mai 2026: Motilität in der Praxis – von der Wahrnehmung zur therapeutischen Umsetzung.(Jo Buekens & Team)

Weitere Informationen zum Kurs:

Motilität in der Praxis – von der Wahrnehmung zur therapeutischen Umsetzung

Wahrnehmen. Verstehen. Behandeln. Spüre was wirklich wirkt.

Der Kurs richtet sich an: Osteopath:innen die ihre taktile Wahrnehmung verfeinern möchten, mehr Sicherheit in der Behandlungsdosierung und Verlaufssteuerung gewinnen wollen, sich für die Verbindung von Embryologie, Struktur und funktioneller Dynamik interessieren sowie neugierig sind auf eine spürbare Vertiefung ihres osteopathischen Verständnisses.

Kursgebühr: 850 €


In der osteopathischen Welt umfasst der Begriff der Motilität eine große Bandbreite an Interpretationen. Im Rahmen dieses Workshops wird Motilität als Ausdruck einer morphogenetischen Dynamik definiert, die ihren Ursprung in der Gastrulation nimmt und sich kontinuierlich während des gesamten Lebens manifestiert.

Diese Bewegungen, überwiegend fluiden Ursprungs, zeigen sich in sämtlichen Geweben des Körpers mit jeweils spezifischer Intensität, Amplitude und Richtung. J. M. Littlejohn bezeichnete sie als „Vital Forces“ und betonte damit ihren engen Zusammenhang mit der intrinsischen Vitalität des Organismus.

Erster Teil: Die Motilität des Knochengewebes

Der erste Teil des Workshops widmet sich der Expression der Motilität im Knochengewebe – sowohl in diagnostischer als auch in therapeutischer Hinsicht. Auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Literatur werden folgende zentrale Fragestellungen behandelt:

  • Wo zeigt sich die Motilität in den verschiedenen Knochen am deutlichsten?

  • Welche Kriterien erlauben die Unterscheidung zwischen physiologischer und veränderter Expression?

  • Wie kann der Osteopath mit der Motilität in Interaktion treten?

  • Ist es möglich, durch geeignete therapeutische Maßnahmen eine veränderte Expression zu modulieren?

  • Welche Gewebezeichen weisen auf den Beginn der therapeutischen Phase hin – und welche auf deren Abschluss?

Zweiter Teil: Kraniale Sphäre und intrakranielle Membranen

Im zweiten Teil des Workshops werden dieselben klinischen Fragestellungen aufgegriffen, jedoch mit einer Verlagerung des Fokus vom Knochengewebe hin zu einer strukturierten und geführten Palpation der kranialen Sphäre. Dies umfasst die Untersuchung der intrakraniellen Membranen ebenso wie des Hirngewebes.

 

Dritter Teil: Intestinale Motilität und angewandte Embryologie

Abschließend – bei gleichbleibender praktischer Ausrichtung und unter Einbeziehung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse – richtet sich der Workshop auf die Exploration der Motilität des Dünndarms und des Kolons.

Didaktischer Ansatz

Jo Buekens und Nina Tropper strukturieren die Lehrinhalte so, dass die Grundlagen osteopathischen Denkens mit aktuellen embryologischen Erkenntnissen verknüpft werden. Besonderer Wert wird auf die praktische Umsetzung dieser Konzepte im klinischen Alltag gelegt sowie auf ein vertieftes Verständnis der spezifischen Dynamiken beim Neugeborenen und beim Kleinkind.

Die angewandte Embryologie nimmt heute eine zunehmend bedeutende Rolle in der Weiterentwicklung der zeitgenössischen Osteopathie ein. Ziel dieses Kurses ist es, wissenschaftliche Präzision mit osteopathischen Grundlagen zu verbinden, um das Verständnis, die Palpation und die therapeutische Wirksamkeit des Behandlers zu vertiefen.

 

Lernen der inneren Dynamik des Körpers zu folgen.

Erweitere Deine Praxis mit dem Schlüsselprinzip der Osteopathie.

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